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Behandlungsergebnisse 2016-10-13T18:13:20+00:00

Nebenwirkungsarm und effektiv

Die Radiochirurgie wird nach international etablierten Behandlungsstandards durchgeführt. Mehr als 200.000 Patienten wurden weltweit behandelt – Tendenz steigend. Alleine im Jahr 2013 waren es 35.000 Patienten. Erfahren Sie mehr über mögliche Behandlungsergebnisse und Erfahrungen mit der Radiochirurgie zur Bekämpfung von gut- und bösartigen Tumoren sowie funktionellen Störungen:

Die intrakranielle Radiochirurgie ist seit den Anfängen der Hochdosisbestrahlung fester Bestandteil des Therapiespektrums für gut- und bösartige Tumore, aber auch für funktionellen Störungen und Gefäß-Malformationen. Dies liegt zum einen an den treibenden neurochirurgischen Kräften der Radiochirurgie Lars Leksell (Erfinder des Radiochirurgie und des Gamma Knife) und John Adler (Erfinder des CyberKnife) und zum anderen an der damals schon präzisen Strahl-Zielführung im Kopf. Im Verhältnis zum Rest des Körpers kann man den Schädel mit meist einfachen Mitteln (z.B. Stereotaktischer Rahmen bei Gamma Knife oder Stereo-Röntgen-Bildgebung beim CyberKnife) präzise lokalisieren und damit die hoch dosierten Strahlen sicher lenken. Besonders gutartige Tumore (z.B. Akustikusneurinom oder Meningiome) wurden bereits früh mittels Radiochirurgie behandelt [1], so dass es hier sehr gute Langzeitdaten mit Gamma Knife [2] und CyberKnife [3] gibt. Gefäß-Malformationen [4] und funktionellen Störungen wie die Trigeminus-Neuralgie [5] wurden ebenfalls seit Beginn der Radiochirurgie behandelt und auch hier gibt es sehr gute Langzeitergebnisse. Vor allem zeigt sich die Radiochirurgie meist nebenwirkungsärmer als operative Verfahren, bei jedoch vergleichbar guter Behandlungseffektivität.

Bei Hirnmetastasen gab es in der Vergangenheit hingegen konträre Standpunkte hinsichtlich der besten Therapiewahl. Lange Zeit galt die Radiochirurgie nur bei wenigen kleinen Hirnmetastasen bei Patienten mit guter Prognose als Mittel der Wahl. Bei multiplen Hirnmetastasen galt lange Zeit die Ganzhirnbestrahlung als die Standardtherapie. In jüngster Vergangenheit zeigte sich jedoch, dass die Ganzhirnbestrahlung keinen Überlebensvorteil für die Patienten bringt, verstärkte Nebenwirkungen hingegen schon [6]. Die Empfehlung der Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) für die Behandlung von Hirnmetastasen beinhaltet daher seit kurzem auch, dass man mit der Ganzhirnbestrahlung eher zurückhalten sein sollte [7]. Auch die Bestrahlung von Resektionsrändern nach operativer Entfernung größerer Tumore [8] spielt eine immer größere Rolle in der interdisziplinären Behandlung von Hirnmetastasen.

Aderhautmelanome sind seltene Augentumore, für die eine Enukleation (Operative Entfernung des Augapfels), eine Protonen-Therapie oder eine Applikation von Ruthenium (Brachy-Therapie) als Behandlungsmethode in Frage kam. Seit einiger Zeit wird auch die Radiochirurgie zur Behandlung von Aderhautmelanomen eingesetzt [9], die besonders durch die hohe Präzision der Bestrahlung mit Gamma Knife oder CyberKnife sehr effektiv ist. Häufig können die Pateinten ihr Augenlicht noch lange erhalten. Die Radiochirurgie von Augentumoren ist sehr speziell und sollte nur in Zentren mit hoher Erfahrung (Güstrow/Frankfurt, München) durchgeführt werden.

Hirneigene Tumore (z.B. Glioblastome) werden bei primärer Diagnose hingegen nicht oder nur sehr selten mittels Radiochirurgie behandelt. Dies liegt an den schwierig einzugrenzenden Ausdehnungen dieser Tumore, die eine sichere Hochdosis-Bestrahlung kaum erlauben. Es gibt zwar einige wenige Daten zur Radiochirurgie bei wiederkehrenden hirneigenen Tumoren [10], jedoch ist die Behandlung dieser Tumore eher selten.

[1] Jacob JT, et al. Role of stereotactic radiosurgery in meningiomas and vestibular schwannomas. Curr Treat Options Neurol. 2014;16(8):308.
[2] Boari N, et al. Gamma Knife radiosurgery for vestibular schwannoma: clinical results at long-term follow-up in a series of 379 patients. J Neurosurg. 2014;121 Suppl:123-42.
[3] Vivas EX, et al. Treatment outcomes in patients treated with CyberKnife radiosurgery for vestibular schwannoma. Otol Neurotol. 2014;35(1):162-70.
[4] Kano H, et al. Stereotactic radiosurgery for arteriovenous malformations (Part 1-6). J Neurosurg. 2012;116(1).
[5] Kondziolka D, et al. Gamma Knife stereotactic radiosurgery for idiopathic trigeminal neuralgia. J Neurosurg. 2010;112(4):758-65.
[6] Sahgal A, et al. Phase 3 trials of stereotactic radiosurgery with or without whole-brain radiation therapy for 1 to 4 brain metastases: individual patient data meta-analysis. Int J Radiat Oncol Biol Phys. 2015;91(4):710-7.
[7] Kocher M, et al. Stereotactic radiosurgery for treatment of brain metastases. A report of the DEGRO Working Group on Stereotactic Radiotherapy. Strahlenther Onkol. 2014;190(6):521-32.
[8] Ling DC, et al. Postoperative stereotactic radiosurgery to the resection cavity for large brain metastases: clinical outcomes, predictors of intracranial failure, and implications for optimal patient selection. Neurosurgery. 2015;76(2):150-6.
[9] Klingenstein A, et al. Quality of life in the follow-up of uveal melanoma patients after CyberKnife treatment. Melanoma Res. 2013;23(6):481-8.
[10] Barbarisi M, et al. The emerging role of stereotactic radiosurgery in the treatment of glioblastoma multiforme. Curr Radiopharm. 2012;5(4):292-9.

Die Behandlung von primären Lungentumoren hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert. Die genetische Zelldifferenzierung ermöglicht heute gezielte medikamentöse Therapiemöglichkeiten und eine lokale Therapie von frühen Lungentumoren bietet häufig komplette Heilungschancen für die Patienten. Bislang waren operative Verfahren das Mittel der Wahl bei frühen Lungentumoren. In den vergangenen Jahren zeigte sich, dass auch Patienten, die nicht operiert werden können, ähnliche Heilungschancen durch die nicht-invasive Radiochirurgie (auch Hypofraktionierte Stereotaktische Körperstamm Strahlen-therapie genannt) haben [1, 2]. Dies gilt auch für zentral im Körper gelegene Lungentumore [3, 4]. Die Datenlage ist mittlerweile so gut, dass die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) jüngst eine Empfehlung für die Behandlung von frühen inoperablen Lungentumoren herausgegeben hat [5].

Das CyberKnife ist dabei in der Literatur mehrfach als das präziseste Bestrahlungssystem mit hoher Lebensqualität nach Behandlung für bewegte Lungentumore beschrieben worden [6, 7, 8]. Unsere eigenen Behandlungen bestätigen die hervorragenden Ergebnisse der CyberKnife Radiochirurgie bei niedrigen Nebenwirkungen [9, 10]. Auf Grund der guten Datenlage wurde durch mehrere Analysen sogar die Vermutung ausgesprochen, dass die Radiochirurgie der Operation gleichwertig, ja sogar überlegen sei [11]. Diese Vermutung wurde nun zum ersten Mal durch zwei randomisierte Studien in den Niederlanden und in den USA (mittels CyberKnife) belegt [12]. Es zeigten sich sogar signifikante Überlebensvorteile nach 3 Jahren durch die Radiochirurgie (95%) gegenüber der Operation (79%). Es gibt zwar noch keine Langzeitdaten, aber die Studienergebnisse sind sehr viel versprechend. Auch bei sekundären Lungentumoren (Metastasen) gibt es deutliche Verbesserungen bei den Therapieoptionen. Durch bessere und gezieltere Medikamenten- bzw. Chemotherapie befinden sich Patienten heutzutage immer öfter im sogenannten „oligo-metastasierten“ Zustand (Krebspatienten mit nur wenigen sehr langsam wiederkehrenden Metastasen). Hier bietet die Radiochirurgie ebenfalls hervorragende Ergebnisse [4, 13, 14] im Zusammenspiel mit neuen systemischen Therapien der Onkologie. Auch wenn die Behandlungsergebnisse für Lungentumore sich in den letzten Jahren gerade durch die Radiochirurgie deutlich gebessert haben, bleiben Vorsorge und Früherkennung die größten Herausforderungen für die Krebsart, die die häufigste Todesursache in unserer Zeit ausmacht.

[1] Guckenberger M, et al. Safety and efficacy of stereotactic body radiotherapy for stage 1 non-small-cell lung cancer in routine clinical practice: a patterns-of-care and outcome analysis. J Thorac Oncol. 2013;8(8):1050-8.
[2] Davis JN, et al. Stereotactic body radiotherapy for early-stage non-small cell lung cancer: clinical outcomes from a National Patient Registry. J Radiat Oncol. 2015;4(1):55-63.
[3] Schanne DH, et al. Stereotactic body radiotherapy for centrally located stage I NSCLC: a multicenter analysis. Strahlenther Onkol. 2015;191(2):125-32.
[4] Davis JN, et al. Stereotactic body radiotherapy for centrally located early-stage non-small cell lung cancer or lung metastases from the RSSearch(®) patient registry. Radiat Oncol. 2015 May 15;10(1):113.
[5] Guckenberger M, et al; Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO). Definition of stereotactic body radiotherapy: principles and practice for the treatment of stage I non-small cell lung cancer. Strahlenther Onkol. 2014;190(1):26-33.
[6] Nuyttens JJ, et al. The CyberKnife radiosurgery system for lung cancer. Expert Rev Med Devices. 2012;9(5):465-75.
[7] Bibault JE, at al. Image-guided robotic stereotactic radiation therapy with fiducial-free tumor tracking for lung cancer. Radiat Oncol. 2012;7:102.
[8] Van der Voort van Zyp NC, et al. Quality of life after stereotactic radiotherapy for stage I non-small-cell lung cancer. Int J Radiat Oncol Biol Phys. 2010;77(1):31-7.
[9] Rieber J, et al. Stereotactic Body Radiotherapy (SBRT) for lung metastases – a pooled analysis of the German working group „stereotactic radiotherapy“.Journal Lung Cancer. In Press.
[10] Blanck O, et al. Robotergestützte Radiochirurgie von Lungentumoren mit markerlosem Tracking. DEGRO Jahreskongress 2015.
[11] Roesch J, et al. SBRT in operable early stage lung cancer patients. Transl Lung Cancer Res. 2014;3(4):212-24.
[12] Chang JY, et al. Stereotactic ablative radiotherapy versus lobectomy for operable stage I non-small-cell lung cancer: a pooled analysis of two randomised trials. Lancet Oncol. 2015;16(6):630-7.
[13] Rusthoven KE, et al. Multi-institutional phase I/II trial of stereotactic body radiation therapy for lung metastases. J Clin Oncol. 2009;27(10):1579-84.
[14] Nuyttens JJ, et al. Stereotactic body radiation therapy for oligometastases to the lung: a phase 2 study. Int J Radiat Oncol Biol Phys. 2015.

Bei sekundären Lebertumoren (Metastasen) gab es in der jüngsten Vergangenheit ebenfalls deutliche Verbesserungen in den Therapieoptionen. Auch hier befinden sich durch bessere und gezieltere Medikamenten- bzw. Chemotherapie Patienten immer öfter im sogenannten „oligo-metastasierten“ Zustand (Krebspatienten mit nur wenigen sehr langsam wiederkehrenden Metastasen). Es konnte gezeigt werden, dass bei systemisch gut eingestellten Patienten eine lokale bzw. fokale Therapie der Lebermetastasen einen deutlichen Überlebensvorteil gegenüber der alleinigen Chemotherapie bringt [1]. Dies ist besonders bei Darmkrebs Patienten der Fall. Die Strahlentherapie spielte lange Zeit keine Rolle in der Behandlung von Lebermetastasen aufgrund mangelnder Präzision (die Leber bewegt sich zum Teil stärker als die Lunge) und mangelnder Wirksamkeit der konventionell fraktionierten Bestrahlung. Neue präzise Bestrahlungstechniken (auch CyberKnife) haben vor kurzem die Möglichkeit aufgetan, Lebermetastasen mit sehr hoher Einzeldosis effektiv zu bestrahlen. Die Ergebnisse sind vor allem im Vergleich zu anderen lokalen Therapieverfahren sehr vielversprechend [2] und resultierten unter anderem in einer Empfehlung der Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) [3].

Die radiochirurgische Behandlung von primären Lebertumoren ist in Deutschland bislang nicht Teil der Leitlinien und wird nur selten angeboten. Jedoch gibt es auch hier vielversprechende Daten zur radiochirurgischen Behandlung von inoperablen primären Lebertumoren [4] und als Überbrückungs-Therapie bis zur Lebertransplantation [5]. Insgesamt wurde das CyberKnife mehrfach als das präziseste Bestrahlungssystem für bewegte Lebertumore beschrieben [6, 7]. Unsere eigenen Behandlungen bestätigen die hervorragenden Ergebnisse der CyberKnife Radiochirurgie bei minimalen Nebenwirkungen [8]. Da die Radiochirurgie der Leber technisch und medizinisch aufwendig ist, empfiehlt es sich in einem sehr ehrfahrenden Zentrum behandeln zu lassen. Unsere beiden Zentren in Frankfurt und Güstrow behandeln derzeit deutschlandweit die meisten Lebermetastasen pro Jahr und zusammen mit den renommierten Leber-Experten der Universitätsklinik Frankfurt [9], Rostock, Kiel, Lübeck und Greifswald bieten wir unseren Patienten eine umfassende onkologische, systemische und fokale Therapie der Leber an.

[1] Abdalla EK, at al. Recurrence and outcomes following hepatic resection, radiofrequency ablation, and combined resection/ablation for colorectal liver metastases. Ann Surg. 2004;239(6):818-25.
[2] Rusthoven KE, et al. Multi-Institutional Phase I/II Trial of Stereotactic Body Radiation Therapy for Liver Metastases. J Clin Oncol. 2009;27(10):1572-8.
[3] Sterzing F, at al. Stereotactic body radiotherapy for liver tumors: principles and practical guidelines of the DEGRO Working Group on Stereotactic Radiotherapy. Strahlenther Onkol. 2014;190(10):872-81.
[4] Huertas A, et al. Stereotactic body radiation therapy as an ablative treatment for inoperable hepatocellular carcinoma. Radiother Oncol. 2015;115(2):211-6.
[5] O’Connor JK, et al. Long-term outcomes of stereotactic body radiation therapy in the treatment of hepatocellular cancer as a bridge to transplantation. Liver Transpl. 2012;18(8):949-54.
[6] Bibault JE, et al. Stereotactic body radiation therapy for hepatocellular carcinoma: prognostic factors of local control, overall survival, and toxicity. PLoS One. 2013;8(10):e77472.
[7] Vautravers-Dewas C, at al. Image-guided robotic stereotactic body radiation therapy for liver metastases: is there a dose response relationship? Int J Radiat Oncol Biol Phys. 2011 Nov 1;81(3):e39-47.
[8] Andratschke N, et al. Clinical Results of Mean GTV Dose Optimized Robotic Guided SBRT for Liver Metastases. Rad Onc. 2016;11:74.
[9] Vogl TJ et al. Thermal ablation of liver metastases from colorectal cancer: radiofrequency, microwave and laser ablation therapies. Radiol Med. 2014;119(7):451-61.

Bei Frühfällen von Prostatakrebs kommen oft mehrere Therapiemöglichkeiten in Frage: Bestrahlung, Operation oder auch zunächst nur „aktive Überwachung“. Im höheren Alter wird zur Behandlung von Prostatakrebs im Allgemeinen eine Strahlentherapie als beste Therapieoption empfohlen. Dabei wird die Prostata über einen Zeitraum von etwa acht Wochen täglich mit kleinen Portionen („Fraktionen“) bestrahlt. Die Verteilung der Strahlendosis auf viele kleine Portionen war bisher nötig, um das umgebende Gewebe, das zum Teil mitbestrahlt wird, optimal zu schonen. Seit einigen Jahren gilt auf Grund der Strahlenbiologie des Prostatatumors als gesichert, dass man auch höhere Fraktionsdosen als bisher üblich einsetzen kann [1]. Eine Verteilung der Bestrahlung auf 25 Fraktionen (also etwa fünf Wochen Behandlungszeit) scheint ebenso erfolgreich und risikolos zu sein wie eine typische Bestrahlung mit bisher 40 Fraktionen. Seit kurzem hat man daher eine noch stärkere Verkürzung der Behandlung untersucht. Voraussetzung dafür ist, dass man moderne Bestrahlungsmethoden einsetzt, mit denen man noch präziser als früher bestrahlen kann. Diese hochpräzise und stark verkürzte („hypofraktionierte“) Bestrahlung wird auch als „Strahlenchirurgie“ bezeichnet und wurde für Prostata Tumore meist mit dem CyberKnife durchgeführt.

Die Ergebnisse der Behandlung, die bisher an mehr als 1500 Patienten in den USA und Kanada durchgeführt wurde, sind vielversprechend [2]. Die größten Einzel-Daten mit 7 Jahren Nachsorge zeigen hervorragende Tumorkontrolle bei niedrigen Nebenwirkungen [3] mit exzellenter Lebensqualität [4]. Seit kurzem gibt es neue Daten mit über 2000 behandelten Patienten [5]. Die US-amerikanische Fachgesellschaft für Strahlentherapie hat die „hypofraktionierte Strahlenchirurgie“ mittlerweile als eine Alternative zur Standard-behandlung für Prostatakrebs empfohlen. In Deutschland ist diese neue Behandlung noch nicht Teil der Leitlinien. Neue Bestrahlungsverfahren dürfen in Deutschland nur unter strenger Beobachtung in klinischen Prüfungen und nach Genehmigung durch das Bundesamt für Strahlenschutz eingesetzt werden. Die Klinik für Strahlentherapie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel und Lübeck unter der klinischen Leitung von Prof. Jürgen Dunst haben nun in Zusammenarbeit mit den Saphir Radiochirurgie Zentren diese neue Behandlung in Deutschland zur Prüfung im Rahmen einer klinischen Studie beantragt. Diese Prostata Studie mit dem Namen „HYPOSTAT“, in der die „hypo-fraktionierte Strahlenchirurgie“ mit dem höchstpräzisen robotergestützten CyberKnife System in Frankfurt und Güstrow durchgeführt wird, wurde vor kurzem durch das Bundesamt für Strahlenschutz freigegeben und rekrutiert seit Anfang 2016 Patienten.

[1] Fowler JF. The radiobiology of prostate cancer including new aspects of fractionated radiotherapy. Acta Oncol. 2005;44(3):265-76.
[2] King CR, et al. Stereotactic body radiotherapy for localized prostate cancer: pooled analysis from a multi-institutional consortium of prospective phase II trials. Radiother Oncol. 2013;109(2):217-21.
[3] Katz AJ, et al. Stereotactic body radiotherapy as treatment for organ confined low- and intermediate-risk prostate carcinoma, a 7-year study. Front Oncol. 2014;4:240.
[4] Katz AJ, et al. Quality of Life and Toxicity after SBRT for Organ-Confined Prostate Cancer, a 7-Year Study. Front Oncol. 2014;4:301.
[5] Freeman D, et al. Multi-institutional registry for prostate cancer radiosurgery: a prospective observational clinical trial. Front Oncol. 2015;4:369.