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Die Diagnose Krebs ist besonders schwerwiegend, wenn sich bereits Tochtergeschwülste (Metastasen) im Körper gebildet haben. Durch neue und deutlich gezieltere Medikamenten- und Chemotherapien befinden sich Patienten heutzutage jedoch immer öfter im sogenannten „oligo-metastasierten“ Zustand (Krebspatienten mit nur wenigen sehr langsam wiederkehrenden Metastasen). Neuere Ergebnisse zeigen, dass Oligometastasen in Kombination mit systemischen Therapien durch chirurgische, minimal-invasive und strahlentherapeutische Verfahren sehr gut behandelt werden können, so dass Patienten eine verbesserte Überlebenswahrscheinlichkeit in Vergleich zur alleinigen systemischen Therapie haben. Aus diesem aktuellen Anlass lädt das Universitätsklinikum Frankfurt am Main zu einer interdisziplinären Fortbildung mit dem Thema „Der oligometastasierte Patient: Kurative Optionen durch lokale Therapie?“. Die Fortbildung wird in Zusammenarbeit mit einigen externen Experten und den Kliniken für Chirurgie, Radiologie und Strahlentherapie des Universitätsklinikums Frankfurt am Main für interessierte Fach- und Allgemeinärzte angeboten. Die Fortbildung ist mit 6 Fortbildungspunkten durch die Landesärztekammer Hessen anerkannt worden.

Moderation: Prof. Claus M. Rödel (Frankfurt), Prof. Jürgen Dunst (Kiel, Lübeck)